Es begann bereits im 17. Jahrhundert, als das Pferd – en häst - das wichtigste Transport- und Arbeitsmittel in der Land- und Waldwirtschaft war. Im Sommer mussten die Pferde den Pflug ziehen und im Winter, wenn der Boden hart gefroren war, mussten sie die dicken, schweren Baumstämme aus dem Wald holen.

 

Schon damals wurden von den Kindern die Vorgänge des Alltags mit Spielzeugen nachgeahmt. Kein Wunder also, dass das Pferd zu einem wichtigen Spielzeug – en leksak - wurde, so wie heute Kinder mit Autos spielen.

 

Dalarnapferdchen in allen Größen

 

In den langen Wintermonaten, wenn es rund um den Siljan-See früh dunkel wurde und auch wegen der eisigen Temperaturen Arbeiten draußen kaum möglich waren, wurden am warmen Küchenherd niedliche Holzpferde für die Kinder geschnitzt. Die waren so schön, dass fliegende Händler sie in ihr Sortiment aufnahmen. So entstand also schon recht früh ein kleiner Handel und die Schnitzerei entwickelte sich zu einem kleinen Nebenverdienst für die Bewohner von Dalarna.

 

Zur Weltausstellung 1939 wurde ein drei Meter hohes Dalapferd – dalahäst - nach NewYork geschickt und vor dem Schwedenpavillon aufgestellt. Dadurch wurde das Dalarnapferdchen weltberühmt und zum typischen Symbol für Schweden.

 

Im Zeitalter der Autos, Maschinen und des Tourismus ist das Dalapferd nun kein Spielzeug mehr, sondern ein beliebtes Souvenir.

 

Auch heute werden die Pferdchen im Winter von Hand geschnitzt. Nun sind es die Pensionäre aus Nusnäs und Umgebung, die damit ihre Rente aufbessern.

 

Dalapferde gibt es in vielen wunderbaren Farben

 

Die traditionelle Grundfarbe des Dala-Pferdes ist rot – röd - . Sattel und Zaumzeug werden in bunten Farben von erfahrenen „Kürbits“-Malern – en kurbitsmålare - freihändig aufgebracht. Diese Malerei gehört zur traditionellen schwedischen Volkskunst – allmogekonst -. Das typische Dekor der Dala-Pferde heißt „krusning“.

 

Mittlerweile werden die Pferde auch in vielen anderen Grundfarben hergestellt.

 

 

Wunderschöne Dala-Pferde können Sie bei min butik kaufen. Dort ist auch beschrieben, wie ein Dalarnapferd entsteht. Hier klicken und anschauen.