Blausternchen 

 

Nachdem dieser endlos scheinende Winter jetzt endlich vorbei, versucht der Frühling nun alles wieder aufzuholen und die Vegetation scheint förmlich zu explodieren. Nun kann die sehnsüchtig erwartete Gartensaison beginnen. Wir freuen uns jetzt über die Frühjahrblüher, und die Hoffnung auf eine üppige Blütenpracht im Sommer ist in diesem Jahr natürlich besonders groß.

 

Für Blumen- und Schwedenfans möchte ich hier nach und nach einige – gamla torpväxter -  (frei übersetzt: alte Bauernblumen) vorstellen.

 

 

schwedisches Blumenbeet 

 

Wer ein rotes Holzhäuschen in Schweden sein eigen nennt und gern ein paar pflegeleichte Rabatten anlegen möchte, oder wer etwas Schweden-Feeling für den heimischen Landhaus-Garten in Deutschland sucht, wird hier sicherlich hilfreiche Informationen finden. In den kleinen Pflanzensteckbriefen wird die deutsche und die schwedische Blütezeit zu finden sein, wobei je nach Klimazone Abweichungen möglich sind.

 

Viele der kleinen roten Holzhäuser mit ihren weißen Ecken und Verzierungen wurden vor rund hundert Jahren gebaut. Da ist es natürlich interessant, wie ein Garten zu jener Zeit aussah und welches die typischen Pflanzen waren. Literatur darüber ist schwer zu finden, aber wenn man sich in Schweden auf dem Lande umschaut oder alte Fotos ansieht, bekommt man ein Gefühl dafür.

 

 

schwedischer kuechengarten

 

Zwecks Selbstversorgung nahmen der Kartoffelacker - potatisland - und

der Küchengarten -  köksträdgård - für den Anbau von

Gemüse - grönsaker- ,

Kräutern - örter - und

Beerensträuchern - bärbuskar -  damals natürlich den größten Platz in Anspruch.

 

Aber das Interesse für Blumen - blommor - war erwacht. Allerdings musste deren Pflege einfach und die Pflanzen dem Klima angepasst, also einheimisch sein. Daher wurden Stauden bevorzugt. Diese erfordern wenig Aufwand und kommen jedes Jahr wieder. Also ideal auch für unsere heutigen Ansprüche.