Die Schweden lieben es ihrer Wohnung mit neuen Gardinen ein ganz anderes Aussehen zu geben. Im Frühling und Sommer sollen die Gardinen leicht, hell und luftig sein, um den ersehnten Sonnenstrahlen Einlass zu gewähren. Im Herbst soll es dann richtig gemütlich werden. Hier kommen dann die dunkleren warmen Farbtöne ins Spiel. Zur Adventszeit wird auf jeden Fall nochmal gewechselt. Hier werden dann rote und grüne Farben und Weihnachtsmotive bevorzugt. Manchmal werden auch besonders schöne, aufwendig bestickte Weihnachtsgardinen von Generation zu Generation weitervererbt.

 

Die Gardinen haben oftmals einen praktischen Tunnel (Kanalsaum) durch den dann die Gardinenstange geschoben wird. Je nach Stoffbreite entsteht so eine nette Rüsche und die Gardine fällt hübsch gekräuselt oder sie hängt glatt wie bei den Rollgardinen.

 

Die Rollgardinen heißen auf Schwedisch: hissgardin (hiss =  Aufzug) oder rullgardin. Hier wird der untere Teil der Gardine aufgerollt, und mit zwei dekorativen Bändern fixiert, so dass man die Gardinenlänge variieren kann. Sie sind optisch den alten schwedischen Rollos nachempfunden, wo über eine spezielle Seilkonstruktion eine Stoffbahn vor dem Fenster auf und abgerollt wurde. Meistens haben diese Gardinen auch unten einen Tunnel durch den man zum besseren Aufrollen einen Stab stecken kann. Wer es lieber lockerer mag, rollt die Gardine nicht auf, sondern rüscht oder rafft sie hoch und befestigt sie dann mit den Bändern.

 

 

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